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Jedes Chakra besitzt individuelle Eigenschaften. Eine Störung oder Blockade der einzelnen Chakren kann sich demnach sehr unterschiedlich manifestieren. Ebenso kann die Energie in den verschiedenen Chakren mit unterschiedlichen Methoden, wie Übungen (sowohl Sport als auch Entspannung), Meditation, Düften und Kräutern wieder in Fluss gebracht werden.

Seit Jahrhunderten verwenden die Menschen Pflanzen und Kräuter für medizinische, spirituelle und volkstümliche Zwecke. Überall auf der Welt arbeiteten Medizinmänner, Schamanen, Kräuterfrauen und Heiler mit Mitteln aus der Botanik, um Schmerzen zu lindern, Wunden zu verschließen, Krankheiten zu heilen, Göttern zu huldigen oder Geister zu beschwören. All dies wird seit 1895 unter dem Begriff der “Ethnobotanik” zusammengefasst, die die Lehrer von den Pflanzen und ihrer Nutzung durch den Menschen beschreibt. Im Zusammenhang mit Chakren spielt die Ethnobotanik eine große Rolle, da die Wirkstoffe von bestimmten Kräutern sich positiv auf die Energiezentren des Körpers auswirken. Diese Wirkstoffe können sowohl über die Haut, als auch über Mund und Nase in den Körper gelangen. (Quelle: www.asklepios-seeds.de/ethnobotanik)

Heilkräuter stimulieren und befreien die Chakren

Im Volksmund heißt es, dass für jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Dies gilt auch für jedes Chakra. Die verschiedenen Kräuter stehen in enger Verbindung mit dem Wesen der Chakren und wirken positive auf ihren jeweiligen Energiefluss. Die Heilkräuter können entweder als Öl auf die Hautregion der jeweiligen Energiezentren aufgetragen werden oder einfach auf die Haut gelegt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die jeweiligen Heilkräuter in (jeweils chakren-farbige) Kissen einzunähen, die auf die Chakren aufgelegt werden, oder aus bestimmten Kräutern Tee zuzubereiten.

Kräuter des Wurzelchakras (Farbe: rot)

Das Wurzelchakra am unteren Ende der Wirbelsäule steht für die Erdung des Körpers, Ausdauer und Lebenswille. Es beeinflusst die Produktion des Stresshormons Adrenalin und kann daher mit beruhigenden Kräutern wie Baldrian, Holunder oder Lindenblüten ausgeglichen werden.

Kräuter des Sakralchakras (Farbe: orange)

Das Sakralchakra im Beckenraum steht für Sexualität, Lebensfreude und Fortpflanzung und regelt die Funktion von Nieren und Blase, die mit harntreibenden Heilkräutern wie Petersilie, Brennnessel oder Scharfgarbe aktiviert werden kann.

Kräuter des Nabelchakras (Farbe: gelb)

Das Nabelchakra liegt auf dem „Sonnengeflecht“ bei Magen, Darm, Leber und Milz und regelt daher Verdauung und Entgiftung des Körpers. Dementsprechend gelten als Kräuter für das Nabelchakra krampflösende und beruhigende Pflanzen wie Kamille, Fenchel oder Wacholder.

Kräuter des Herzchakras (Farbe: grün)

Das Herzchakra ist für die Energie von Lunge und Herzen zuständig, sorgt dafür, dass wir ein offenes Herz haben, Toleranz zeigen und Liebe empfinden. Melisse, Weißdorn und Thymian mit ihren herzstärkenden Eigenschaften sind die typischen Heilkräuter des Herzchakras, für zusätzliche Stärkung sorgen Tees aus Jasmin und Rosenblüten.

Kräuter des Halschakras (Farbe: hellblau)

Das Halschakra liegt am Kehlkopf und manifestiert seine Blockaden in Halsschmerzen, Nackenverspannungen und Husten. Kräuter, die dem Hals gut tun, wie Pfefferminze, Salbei oder Huflattich, unterstützen auch den Energiefluss im Halschakra.

Stirnchakra (Fabe: dunkelblau)

Das Stirnchakra wird auch als „drittes Auge“ bezeichnet und äußert Störungen in Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Um „den Kopf frei zu bekommen“ helfen Jasmin, Minze, Fichte und Johanniskraut.

Scheitelchakra (Farbe: violett)

Das Scheitelchakra verbindet uns mit dem Himmel und steht für Spiritualität, Gottvertrauen und Erleuchtung. Unterstützend wirken hier Hagebutte, Basilikum und Bitterorange, deren Wirkung durch Räucherwerk aus Rosenholz, Weihrauch oder Kastanie verstärkt wird.

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