Auch mal „Nein“ sagen!

Wohl kaum jemand würde sich einen „Ja-Sager“ nennen, dennoch gibt es zahlreiche Situationen in unserem Leben, in denen wir „Ja“ sagen, wenn wir „Nein“ meinen.
Die meisten Menschen tun dies jeden Tag. Häufig handelt es sich dabei um kleine Notlügen, die das Miteinander erleichtern und niemandem schaden, auch dem „Ja-Sager“ nicht. Allerdings gibt es Situationen, in denen ein „Ja“ an der falschen Stelle schadet. Nämlich dann, wenn der Sprechende sich und sein Selbst damit verleugnet.

Dem Bauch vertrauen

Durch eine Antwort, die nicht dem eigenen Ich entspricht, entfernt man sich ein Stückchen von einem gesunden und ausgeglichenen Inneren. Kannst Du Dein Inneres noch einigermaßen wahrnehmen und vertraust auf Deinen Bauch und die Intuition, wirst Du bei einem „Ja“ an der falschen Stelle wahrscheinlich ein flaues Gefühl in der Magengegend verspüren. Dazu kommen Gedanke wie „Warum hab ich denn jetzt Ja gesagt?!“ Wenn dem so ist, kannst Du froh sein. Zwar solltest Du daran arbeiten, öfters einmal „Nein“ zu sagen, aber immerhin macht sich dein Unterbewusstsein noch bemerkbar und zeigt dir, welchen Weg Du eigentlich einschlagen solltest.

Krank werden durch blockierte Energien

Doch warum sagen wir so oft „Ja“, wenn wir eigentlich „Nein“ meinen?
Häufig geht es darum, das Gegenüber nicht zu verletzen und ihm nicht zu nahe treten zu wollen. Oft will man sich nicht mit dem anderen auseinandersetzen. Da ein „Nein“ oft zu erstaunten Blicken, hochgezogenen Augenbrauen, Nachfragen, Diskussionen oder gar einem Streit führt, ist nach einem „Ja“ meistens erstmal Ruhe. Einfach ist es „Ja“ zu sagen, aber auch besser?
Natürlich können Diskussionen anstrengend und unschön sein – wer jedoch nie zu sich und seiner Meinung steht, läuft Gefahr, krank zu werden. Energien werden blockiert und können so zu den verschiedensten Beschwerden führen.

Wenn Du nicht gelernt hast, zu sagen, was Dir wichtig ist, solltest Du nun diesen Weg einschlagen. Wer „Nein“ sagt, verletzt damit nicht zwangsläufig jemanden; der Ton macht immer noch die Musik. Eine kurze, angehängte Erklärung nimmt bei brisanten Fragen zudem den Wind aus den Segeln.

Nein sagen üben

„Nein“ zu sagen, sollte man nicht bei den besten Freunden oder innerhalb der Familie üben, wenn das Selbstbewusstsein nicht allzu stark ausgeprägt ist. Stattdessen wählt man Fremde, da Du diese im Zweifelsfall nie wieder siehst. Situationen gibt es im Alltag ausreichend: An der Schlange vor der Kasse im Supermarkt möchte jemand vorgelassen werden? „Nein, tut mir leid, meine Arbeitspause ist gleich zu Ende“. Dies bitte nicht falsch verstehen und meinen, man müsse nun immer unfreundlich sein und jeden Gefallen abschlagen. Doch wenn es tatsächlich so ist, dass es nicht passt, sollte man es eben sagen.
Ein flüchtiger Bekannter fragt im Vorbeigehen, ob es Dir gut geht? „Nein, nicht so gut.“ Keine Angst: in der Regel folgt jetzt ein „Ach so, dann gute Besserung. Ich muss jetzt schnell weiter!“ weil sich die wenigsten Menschen ernsthaft Sorgen von anderen anhören möchten.

Nur Mut, man verändert sich nicht von heute auf morgen. Allerdings muss man anfangen und dann in kleinen Schritten vorwärts gehen.
Fang doch einfach an, „Nein“ zu sagen.

Wenn Mitmenschen Dich auslaugen / Die innere Blume

Menschen, die viel mit Energie arbeiten und damit andere therapieren oder heilen, kennen die Situation, dass es bei unzureichendem Schutz dazu kommen kann, dass man sich nach einer solchen Behandlung ausgelaugt fühlt. Der andere hat einem im wahrsten Sinne des Wortes die Energie geraubt.
Immer wenn in solchen Sitzungen zum Beispiel durch Hand auflegen Energien fließen, kann es passieren, dass der Erkrankte mehr Energie nimmt, als der Heiler eigentlich in der Lage ist zu geben. Passiert dies ständig, wird der Heilende krank.

Beschwerden durch geraubte Energie

Doch nicht nur bei Behandlungen mit Energien kann so etwas passieren. Vielleicht kennst Du die Situation, dass Du Dich mit jemandem triffst, Dich unterhältst und mit einem geschwächten Gefühl aus diesem Gespräch nach Hause gehst. Vielleicht hast Du jetzt Kopfschmerzen, bist müde, Schwindel kommt auf oder der Blutdruck ist im Keller.
Sehr wahrscheinlich treten solche Situationen öfter auf, wenn dein Gesprächspartner Dir von seinen Sorgen und Belastungen erzählt, Du zuhörst und Ratschläge gibst. Deine positive Energie fließt dann unter Umständen zu ihm hinüber, ohne dass Du etwas zurück bekommst. Dein Gegenüber wird aus einem solchen Gespräch wahrscheinlich gestärkt raus gehen, während Du geschwächt bist.

Übung zum Schutz

Natürlich sollst Du jetzt nicht aufhören, Deinen Freunden und Bekannten ein offenes Ohr und eine Schulter zum Ausweinen anzubieten. Wenn es Dich eigentlich freut, anderen zu helfen, sollst Du es auch weiterhin machen. Allerdings solltest Du Dich davor schützen, dass Dir Deine Energie geraubt wird.
Dabei hilft Dir eine kleine Übung. Vielleicht musst Du sie erst eine Weile üben, bis Du Veränderungen bemerkst, aber jeder Schritt nach vorne ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Die innere Blume gießen

Direkt am unteren Ende des Brustbeines zwischen den Rippenbögen am Oberbauch befindet sich das Sonnengeflecht, der Solarplexus, mit vielen wichtigen von hier aus verlaufenden Nerven. Nehmen wir nun an, Du stehst vor der Haustür einer Freundin und wartest darauf, eingelassen zu werden, da Deine Freundin Dir von ihrem neuen Freund erzählen will. Warte dann noch eine kurze Zeit, bevor Du die Klingel drückst und sammle Dich. Stell Dir nun vor, wie sich an der Stelle Deines Sonnengeflechts Deine Lieblingsblume aufrichtet und erblüht. Bevor Du die Klingel drückst, gießt Du die Blume, damit sie genug Kraft für die nächsten Stunden hat.
Während des Gesprächs mit Deiner Freundin horche immer wieder in Dich hinein und beobachte die Blume. Steht sie noch aufrecht? Ist sie noch voll erblüht? Wenn sie anfängt zu welken, gieße sie. Zur Not verziehst Du Dich für ein paar Minuten auf die Toilette und widmest Dich dem Wohlergehen Deiner inneren Blume.
Wenn Du es nicht mehr schaffen solltest, Deine Blume aufzurichten, ist es Zeit für Dich zu gehen. Sobald Du etwas räumliche Distanz geschaffen hast, gieße Deine Blume und beobachte, wie sie sich aufrichtet.

Schau doch jetzt einmal nach innen und sag mir, wie Deine Blume gerade aussieht.
Verwelkt oder in voller Blüte?

Selbstheilungskräfte auf dem Vormarsch

„Wer heilt, hat Recht“ – diesen Satz hört und liest man immer wieder, wenn verschiedene alternative Heilmethoden rational, physikalisch oder chemisch nicht erklärt werden können, trotzdem aber in der Praxis Erfolge aufweisen können. Heilung ist nicht immer nachvollziehbar. Vielleicht hast Du auch schon einmal von Spontanheilungen bei Krebspatienten oder Verbesserungen von chronischen Erkrankungen gehört, die bisher durch die Schulmedizin keinerlei Linderung erfahren haben. Woran mag das liegen?

Unerklärlich aber wirksam

Viele Heilpraktiker behandeln ihre Patienten mit Therapien, durch die Selbstheilungskräfte angeregt werden sollen. Die Patienten erhalten homöopathische Globuli, bekommen Akupunkturnadeln ins Ohr, in den Schädel oder an verschiedene Körperstellen gesteckt oder sollen energetisierte Blütenblätter, die Bachblüten, zu sich nehmen.
Wie diese Methoden wirken, weiß kein Mensch. In der Wissenschaft sind sie deswegen auch nicht anerkannt; frei nach dem Motto „Was der Bauer nicht kennt, dass isst er nicht“.
Dennoch: Akupunktur wirkt gegen Schmerzen, Notfalltropfen von Bach beruhigen in Schocksituationen und die umstrittene Homöopathie wird immer häufiger auch von Ärzten angewendet.

Energie zum Fließen bringen

Was kann es also bedeuten, wenn die Selbstheilungskräfte angeregt werden? Die einen sprechen von der Lebenskraft, andere von Energie, wieder andere von Chakren. Gemeinsam haben alle Begriffe, dass in unserem Körper wieder etwas zu Fließen beginnt, was vorher scheinbar blockiert war. Die Energie fließt wieder durch den Körper und kann so Organe, Zellen und Gewebe versorgen. Auch die Chakren können wieder frei schwingen, die Energie kann vom Wurzelchakra über das Herzchakra bis zum Kronenchakra emporsteigen.
Da sich blockierte Chakren in Beschwerden der zugeordneten Organe oder psychischen Symptomen bemerkbar machen, verringern sich die entsprechenden Erkrankungen, wenn die Chakren wieder frei schwingen.

Diagnose Reizdarm

Magenprobleme sind zum Teil schulmedizinisch nur schwer zu therapieren, da sie unter Umständen ohne Befund sind, was heißt: Ursache unbekannt. In solchen Fällen spricht man gerne vom Reizdarm, der nicht nur Dünn- und Dickdarm betrifft, sondern bereits im Magen mit Schmerzen, Völlegefühl oder Krämpfen auf sich aufmerksam machen kann.
Dem blockierten Solarplexus-Chakra werden Magenprobleme und nervliche Beschwerden zugeordnet; dies entspricht quasi der Diagnose Reizdarm. Bei unklaren Magenproblemen könntest Du daher versuchen, Dein Solarplexus-Chakra zu stärken. Dein Selbstbewusstsein und Deine Durchsetzungskraft sollten steigen, Unsicherheit lässt nach. Faktoren, die bei Betroffenen vom Reizdarm-Syndrom häufig eine Rolle spielen.
Schwingt das Solarplexus-Chakra frei, werden psychische und körperliche Beschwerden gleichermaßen gelindert – ohne dass ein Wissenschaftler dies in irgendeiner Form erklären könnte.

Kennst Du Geschichten aus der Familie oder dem Bekanntenkreis über Erkrankte, die nur mit Hilfe der Selbstheilungskräfte ihre Krankheit überwinden konnten? Vielleicht lässt Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben und erzählst uns davon.

Warum die Welt 2012 doch nicht untergeht

Eigentlich war doch für die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember diesen Jahres die größte Party aller Zeiten geplant. Jeder würde noch einmal das tun was er schon immer machen wollte, aber sich nie getraut hat, und feiern als gäbe es kein Morgen. Gibt es ja auch nicht. Denn am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter. Alles deutet darauf hin: Der Maya Kalender endet, die NASA erwartet heftige Sonnenstürme und auch Nostradamus hat es schon gewusst. Also was tun? Noch schnell alles erledigen was der eigene Lebensplan vorsieht, sämtliche To-do-Listen im Eiltempo abhaken oder das letzte Jahr einfach hemmungslos genießen? Keine schlechten Ideen, aber ist die ganze Weltuntergangshysterie nicht vielleicht doch etwas übertrieben?
Unsere Kalender enden doch auch jedes Jahr und pünktlich zum ersten Januar (oder meist schon an Weihnachten) gibt es einen neuen. Die Prophezeiungen des alten Nostradamus sind ja auch immer etwas ungenau und so seltsam formuliert, dass sie für den 21. Dezember genauso gut die Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg in die deutsche Politik ankündigen könnten, wie die des Gottes Bolon Yokte. Mal im Ernst: Wissenschaftler, Mystiker und auch die meisten Glaubensrichtungen sind sich einig. Die Welt wird 2012 nicht untergehen – dafür braucht die Menschheit doch noch etwas länger…
Die frohe Kunde von einem Weiterbestehen der Welt wirft allerdings auch wieder die alten Fragen auf. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was mache ich mit meinem Leben? Diese Fragen muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Doch eins ist sicher. Wenn einem nicht gefällt wer man selbst ist, was man macht oder wie das eigene Leben aussieht, kann man etwas ändern! Jeder kann die Person sein, die er sein will. Jeder kann das Leben leben, das er sich wünscht. Man muss nur an sich arbeiten. Fehlt es Dir an Durchsetzungsvermögen im Berufsleben? Vielleicht könntest Du etwas für Dein Wurzelchakra tun. Fällt es Dir schwer, anderen Liebe zu zeigen und Dich auf Beziehungen einzulassen? Dann solltest Du Dich womöglich um Dein Herzchakra kümmern. Suchst Du nach Gott und möchtest spiritueller werden? Vielleicht ist die Energie des Kronenchakras die Antwort für Dich. Die eigene Persönlichkeit ist nicht statisch, die Energien immer im Fluss. Nutzen wir das Jahr 2012 zu unserer persönlichen Weiterentwicklung. Lassen wir die Energien in unser Leben und nutzen wir sie zum Guten.

Euch allen ein frohes Jahr 2012!

P.S. Das ist der Start unseres Chakra Blogs zur positiven körperlichen und geistigen Weiterentwicklung. Hier findet Ihr regelmäßig neue Artikel und seid eingeladen Eure Gedanken in den Kommentaren mitzuteilen. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch.